Heute haben sich die drei baltischen Länder Estland, Lettland und Litauen gemeinsam darauf geeinigt, einen experimentellen 5G-Grenzkorridor zu entwickeln, der die Erprobung autonomer Fahrzeuge auf europäischen Autobahnen ermöglicht.

Mit der Vereinbarung Via Baltica – North“ wird das gesamteuropäische Netz von 5G-Korridoren erweitert, das von der Europäischen Kommission während des Digital Day 2017 mit 29 EU- und EEAS-Ländern initiiert wurde. Durch die Schaffung von Hunderten von Kilometern langer Korridoren für Großversuche und dem frühzeitigen Aufbau von 5G-Infrastrukturen möchte die Kommission, dass die Europäer von einem vernetzten und automatisierten Fahren und der Mobilität in einer sicheren und sicheren Umgebung profitieren. Die Großversuche finden in europäischen Städten und entlang großer Verkehrswege statt.

Die Kommission hat gestern auch die Europäische Koordinierungsstelle für 5G eingerichtet, die sie über die neuesten Marktentwicklungen, einschließlich der Maßnahmen des privaten und öffentlichen Sektors, im Bereich 5G informieren wird. Das Zentrum konzentriert sich auf 5G-Entwicklungen in Europa sowie auf wichtige internationale Entwicklungen (USA, Japan, China, Südkorea), die den europäischen Markt beeinflussen könnten. Der von der Europäischen Kommission im September 2016 verabschiedete 5G-Aktionsplan sieht als Ziel vor, mit der Einführung von 5G im Jahr 2020 zu beginnen. Das Koordinierungszentrum wird es der Kommission ermöglichen, die Fortschritte des Aktionsplans zu bewerten und Maßnahmen zu seiner vollständigen Umsetzung zu ergreifen. Die Kommission unterstützt die Entwicklung von 5G im Rahmen der 5G Public Private Partnership im Rahmen des Forschungsprogramms Horizon 2020 mit 700 Mio. €.

Zum Hintergrund: Im März 2017 unterzeichneten 29 europäische Länder, die sowohl der EU als auch dem Europäischen Wirtschaftsraum angehören, in Rom eine Absichtserklärung zur Intensivierung der Zusammenarbeit bei der Erprobung des automatisierten Straßenverkehrs in grenzüberschreitenden Testgebieten. https://ec.europa.eu/digital-single-market/en/news/eu-and-eea-member-states-sign-cross-border-experiments-cooperative-connected-and-automated

Im September 2017 vereinbarten die EU-Länder und die Industrie, während des Runden Tisches zum Thema Vernetztes und automatisiertes Fahren (CAD) in Frankfurt grenzüberschreitende Korridore einzurichten. Eine Reihe von EU-Ländern hat daraufhin bilaterale Abkommen über weitere Korridore für die Prüfung fahrerloser Fahrzeuge unterzeichnet oder angekündigt. Zu diesen Korridoren gehören Grenzübergänge und wichtige Abschnitte von Hauptstraßen.

Zusätzlich zu den Abkommen zwischen Spanien und Portugal sowie Bulgarien, Griechenland und Serbien haben Polen und Litauen am 5. September 2018 eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit in technischen, rechtlichen und politischen Fragen des grenzüberschreitenden CAM-Korridors „via Baltica – South“ (zwischen Warschau, Kaunas und Vilnius) unterzeichnet.

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